Molle Quickconnect

Die Molle Klammern (AWS: B0BF4LCW3K) sind da, welche die Molle Sticks ersetzen.
Auffällig:
– etwas loser auf den ersten Blick
– am besten mit 4 Slots bei einer 3 Reiher Tasche, was gut ist für die Stabilität und damit sie weniger auftragen.
Vor allem, da der Rucksack 4 Slots breit ist und es sich damit dann auf 4 statt auf 3 verteilt.
– nicht viel teurer (15€ vs 10-12€)

Nachteile:
– etwas schwergängig
– mit langen Fingernägeln etwas… kurz vor Nägel brechen beim lösen

Vorteile:
– wenn installiert, einfach tauschbar ohne viel rumgefummel
– tragen nicht viel auf
– wenn deinstalliert, trotzdem zwei Reihen bzw. wenn zur Seite geschoben fast alle Slots vollständig nutzbar, z.B. für Abwurftasche oder Flaschenhalter

Ach ja, die Entsperrnubsies sollten nach außen zeigen, das hab ich natürlich erstmal bei 50% falsch gemacht.

Neuaufbau Rucksack

Auswahlkriterien für den neuen Rucksack waren:
– 25-35l -> also etwa Größe Tf7
– lieber höhere Bauhöhe
– nicht zu weit ausladend vom Rücken aus
– harte Backplane
– Brust- & Beckengurt
– Möglichkeit außen zu erweitern
– aber bitte nicht Molle/MilTec Style in your face
– komplett schwarz muss nicht sein, aber auch nicht Mil Grün oder gar irgendein Tarnpattern
– wenn er sich vollständig öffnen lässt, wäre das sicherlich von Vorteil
– aber bitte auch nicht Rot/Gelb/Orange wie gern viele Wanderrucksäcke sind
– kein „nur Topload“ wie so manche anderen MilTec Rucksäcke

Geworden ist es ein Tasmanian Tiger TT Modular Pack 30 (AWS: B09PNG6162) in Titan Gray, auch wenn er eher aussieht wie IRR Steingrau-Oliv und auch unter IR (Nachtmodus Überwachungskamera) auch eher wie ein IRR Material verhält. I mean, ich sag nicht nein dazu, der kostet sonst halt 50-150€ mehr, auch wenn ich gern irgendwie anders Verifizieren würde, welche Farbe es nun genau ist.
Beim Rucksack dabei waren auch bereits drei Innentaschen und zwei Klettstreifen mit Schlaufenhalterung. Gut zu haben, nur leider nicht passend für was ich vor haben, aber dafür werde ich später eine Verwendung finden.
Wer den TT Modular 30 als Medic Rucksack verwenden möchte, es gibt „TT Modular Medic Insert 30“ und für Fotoequipment „TT Modular Camera Insert 30“ oder direkt den „TT Modular Camara Pack 30“, welcher für mich aber ausgeschieden ist, da er sich nur in Zweiteilung öffnen lässt.

Alternativen wären gewesen:
kleiner:
– TT City Daypack 20
– TT Medic Assault Pack MK II

im Zusammenspiel mit Plattenträgern:
– Zentauron Trauma Medic Assault Pack
– TT Modular Gunners Pack 14L

etwa gleich:
– Tatonka Traveller Pack 35l -> ist halt optimiert für Handgepäck und ist halt maximal zivil
– TT Mission Pack MKII
– TT Modular Combat Pack 24 SL (mehr integrierter Sortierung)
– Tatonka EDC Pack 30L BC

größer:
– TT Modular Trooper Pack 55
– TT Officers Bag 58L
oder dann halt direkt zu den Auer/Peli Koffern

Aber zurück zum TT Modular 30…
Für die Außentaschen gibt es aus meiner Sicht drei mögliche Mounting Varianten:
– Molle reinflechten -> würde ich nicht machen, dann lieber gleich einen passenderen Rucksack kaufen
– TT Molle Stick -> etwas weniger fummelig, aber schnell entfernbar
– TACTICAL_GEEK TGCode Serie 2 – zweireihig (AWS: B0BF4LCW3K) -> super Clip-on
Ich bin nach mehreren Versuchen bei letzteren gelandet, weil die Mounts lasse ich einfach am Rucksack und kann die Taschen je nach dem austauschen/auch z.B. an den Werkzeuggürtel einhaken.
Selbst ohne Taschen dran sieht das mit den Mounts nicht allzukomisch aus.

wirft Dinge in den Rucksack zum testen
Fuck, fast 12kg.
stellt den Rucksack ein
Ok, also ich merke es in den Beinen, aber sonst?
Wie verschwinden bitte Gefühle 8kg im Beckengurt? Das ist doch Magie oder?

War hab ich alles reinbekommen?
Hauptfach:
– TT Modular Pouch (die größte) für Klamotten -> unten im Rucksack, weil wird ja während der Reise selbst nicht benötigt
– TT Multipurpose VL -> oben, damit man an Powerbank, Kabel etc. rankommt
– Wera 05135926001 (AWS: B00TJ3J81Q) -> dazwischen
– Macbook -> außen
– Taschenlampe -> rechts
– Medic Kit -> links

Zur Innentasche:
Da passen nochmal Werkzeuge, $Anderes, ein A5 Buch oder Tasche mit Badfoo rein.

Topfach:
Ich habe mal gequetscht.
– Sony Kopfhörer mit Case
– UV-5R mit kurzer Mod-Antenne
– Alonefire SV38 UV Lampe

Frontfach, was nur links aufgeht:
– Walther ERK
– alles was „verschlossen“ Transportier werden sollte

Außen:
– blaue Techniktasche (wurde wieder zerlegt und verkleinert)
– rote Medic Tasche

Bauchgurt:
– Schlüssel
– Access ID Karten

Wenn man die Klettfläche der Außenseite nutzt, passt das das Macbook nicht rein, das wäre eh ein entweder – oder.




Da die Bänder etwas lang sind, hab ich die mit Klettband etwas aufgerollt.

Techniktasche

Vorab, das Konzept was erstmal eine Idee, welche sich allerdings als nicht praktikabel erwiesen hat.
Die blauen Tasche, die bereits mit wenig Items voll ist.
Außen dran, Einhorn TH Patch & Knicklicht.
Innen:
– e.s. Warnschutz Funktions Weste e.s.motion 2020
– e.s. Lederhandschuhe (Nappaleder Fahrerhandschuhe)
-> e.s. Senso Grip sind weniger fest und für die meisten Arbeiten besser geeignet, haben mehr Grip und man ist nicht ganz so taub
Auch schaue ich irgendwie auf die Typischen Mechanix (Orginal/Breacher), MoG Sleeves und Resq Rescue oder e.s. Mechaniker Viper.
– Knipex TwinKey (AWS: B005WSR44U)
– Hinge Pin Tool – quasi Federkörner, Nothammer und Pindriver in einem -> (AWS: B0BR9QJ1LM)
Also vielleicht passen noch die Schwarz/Weißen Edding 950 & random Microdrive Bitset -> (AWS: B09JCGGWMY) rein, aber dann ist echt voll.

Fazit:
Das ganze Setup habe ich wieder auseinandergenommen und die Tasche wird jetzt eher für Powerbank, Funkzubehör oder ähnliches – je nach Bedarf – genutzt.
Das primäre Problem war, dass wenn ich z.B. die Weste rausnehmen wollte, halt immer direkt die ganze Seitentasche offen stehengeblieben ist, was ohne den Rucksack abzusetzen, eine ziemliche Verrenkung erfordert, um die Tasche wieder zu schließen.

Die Tasche wurde quasi durch „Die Trägerin des kleinen, aber feinen Werkzeugkits“ ersetzt ^^

Das Einhorn reißt den Rucksack auseinander

So, moin!
Ich bin Linda, das große, dicke Einhorn was mit Jana zusammen lebt und irgendwie hatte ich im letzten Jahr zuviel Zeit und war genervt davon, das Jana immer über „irgendwas mit Rücken“ jammert, wenn sie den Rucksack benutzt.

2009-2016 hat sie hauptsächlich einen Rucksack von Tatonka genutzt, den sie bereits seit der Schulzeit hatte und welchen ich mittlerweile weitergegeben habe, da er bei einer Freundin mehr Nutzen finden konnte.

2016-2019 einen Vaude Futuna Rollkoffer, weil ihr der Rucksack für den Weg zur Arbeit mit mehreren Laptops und Unterlagen drin zu schwer wurde. Dieser hat auch ganz gut durchgehalten, nur die Rollen sind irgendwann schwergängig geworden und seitdem liegt er im Lager.

2018-ff gab es bei der Nvidia GTC in München einen recht Flachen Rucksack für die Teilnehmer. Den hat sie dann benutzt, einfach weil er kleiner war und sie ihn dadurch nicht so vollpacken konnte.

2022 kam dann eine Freundin an mit „Schau mal, der Tf7 den alle Bahner haben, den musst du haben!!!“ Tja, schon hatte sie die ICE Sitzbezug Umhängetasche und den Tf7 bestellt. Genau hier fingen dann die Probleme (wieder) an.

Erst war sie total begeistert, doch dann fing sie an ihn einzuräumen.

Sie hatte immer Rückenschmerzen davon, er war immer zu schwer, zu voll, zu „klein“ und trotz aufwand beim Sortieren war immer alles irgendwo.

Ich habe mir das Dilemma dann mal angesehen und siehe da, die Aufteilung ist von Werk aus wie folgt: (Rücken nach Außen)
– Fach für losen Kleinkram (gepolstert), was sie für Kabel genutzt hat
– großes Hauptfach mit polsterung für Laptop etc.
– mittelgroßes Fach mit nochmal dünner Laptop untereilung
– kleineres Fach mit viel Unterteilung für Brille, Schlüssel etc.
– ganz hinten außen dann zwei aufgesetzte Fächer
-> oben eins für Stifte und co
-> unten eins etwas größer, mit etwas Unterteilung, aber auch als ein ganzes Fach nutzbar

Was war das Problem daran?
Sie war zu dem Zeitpunkt auf ein x395 + Firmenlaptop umgestiegen. Da das Fach im Hauptfach auf der dem Rücken abgewandten Seite war, hat das allein schon etwas nach hinten gezogen.
Da dort dann auch noch das gepolsterte Fach in das Hauptfach reinragt, hat alles nur noch weiter nach außen geschoben.
Im mittleren Fach hatte sie aus Platzmangel entweder nix oder das iPad drin, was auch ordentlich schwer war.
Das kleinere Fach war dann voll mit Besteck, einer Menge an Schlüsseln, welcher eines Endbosses angemessen wäre, Headset Case und ihre Brillen.
Außen oben ging es dann weiter mit Geldbörse, Stiften etc., also eher kein Problem.
Doch was war im unteren Fach? Werkzeug – Bitsatz, Akkuschrauber, Powerbank, etc.
„Muss ich ja einfach und schnell dran, da will ich nicht den ganzen Rucksack für außräumen.

Zusammengefasst:
Alles was Gewicht hat, ist weit und noch weiter vom Rücken weg, weswegen es einfach nur maximalst an Schultern & Rücken zerrt.
Ganz toll. Umpacken? ist nicht, weil würde Laptop etc. verkratzen oder das dünnere Gewebe kaputt machen.

Also alles raus und ihr die Umhängetasche geben, zusammen mit einer 40x30x22 Eurobox. Da passt alles was schwer ist rein, kann mit zwei Händen getragen werden und einen wirklichen Grund alles in einem Rucksack zu haben gibt es eh nicht, da sie eh quasi immer mit dem Auto hinfährt.