Medic Kit, aufgebaut nach real world use

Hierfür dachte ich immer, das mehr halt auch besser ist, doch immer hatte ich genau das nicht dabei, was gerade nachgefragt war.
Dies ist dann irgendwie so weit eskaliert, dass ich zwei große Meshbags voll Zeug & ~ 1,4kg gepackt hatte, wobei Jana dann entgegnete „sagtest du nicht, wir sollen weniger Zeug mitschleppen, nicht noch mehr?“
Tja, da hat sie leider recht.

Version 1:
Die große Tasmanian Tiger TT Mesh Pouch VL + Zentauron IFAK geworden, wobei letzteres auch wieder vollgestopft war und genau ZWEI Items überhaupt Anwendung fanden.
Also wieder mal überpackt und am Ziel vorbei.
Gleichzeitig war Pflaster, Kompressen, 2x Naloxon & ein Ü-Ei mit Handschuhen eher nachgefragt – besonders Pflaster und hautverträgliches Klebeband.
Meist in der Variante „ich hab da was am Bein/Arm und ich würde da gern was drauf-/drübermachen“ oder „meine Augen brennen/sind unangenehm“.
Gepackt war die TT Pouch im Rucksack und das Zentauron Kit außen, also komplett entgegen der Nutzungshäufigkeit.

Variante 2:
Ich hab lange nach einem passenden Container für noch Verpackte Pillen gesucht. Die GeloRevoice Röhrchen sind fast perfekt, aber halt nur fast – sie sind zu lang und selbst zurechtgeschnitten passt z.B. Paracentamol kaum rein.
Die Lösung dafür sind alten SD & CF Kartenhüllen. Sie haben genug Fläche und Bauhöhe, ohne zu viel Totraum. Zudem solltet ihr testen, wie weit ihr Tablettenverpackungen runterschneiden könnt.
Damit ihr hinterher noch wisst, was was ist -> Wago Faserschreiber 210-110 oder irgendeinen anderen sehr dünnen Permanentfineliner mit dem ihr auf Plastik & Alu schreiben könnt.
Außerdem ist das Thema Klebeband immer wieder aufgekommen. Dies lässt sich erstaunlich gut durch das umwickeln einer alten EC/Kredit/NFC Karte lösen und auch wieder gut abwickeln, ohne das es zu viel Klebkraft verliert. So muss ich nicht die ganze Rolle Leukoplast (grün) mit mir rumschleppen.

Der Inhalt des kleinen Medic Kits:
– eine stiftartige Schere, die etwa so wie ein Kuli ist

– Ü-Ei oder Ähnliches für Handschuhe
– Augenlampe – nehmt bitte keine Taschenlampe, das ist nicht gut und die Ergebnisse sind Blödsinn / nicht verwertbar
– Augentropfen
– Streifenpflaster (Wundklammer)
– Wundauflage
– Alkohol Pads
– Pflasterstreifen (zum Abschneiden)
– 2x Wasserdichte Pflaster für Kleinkram
– Elotrans
– FFP2 Maske
– Leukoplast (grün) auf eine ungenutzte NFC Karte gewickelt
– 2x Naloxon (leider Verschreibungspflichtig – gegen Opioid Überdosis)
– Haargummis (mehrere/viele) -> das ist einer der meist verbrauchten „hast du mal?“ Artikel die ich überhaupt habe
– Riechstäbchen (Ammoniak)
– Ohrenstäbchen
– Brillenputztuch
– Scherenpinzette
– 3x „Pillendosen“
(Hinweis: einige der Tabletten sind Verschreibungspflichtig (*) und sollte nicht ungeprüft ausgegeben werden)
Dose 1:
– Melatonin
– 2x Novalgin/Metamizol (*) -> starkes Schmerzmittel
– 1x Lorazepam 0,5mg (*) -> schweres Mittel gegen verschiedene, schwere psychische Attacken
– 3x Seroquel/Quetiapin 25mg (*) -> mittelschweres Medikament bei Schizophrenie, Manie, Depression, BiPolar
– 1x Rasierklinge
– 1x Modafinil (*) -> ADHS und damit verbundene Müdigkeit / Wachstörung
Dose 2:
– 2x Paracetamol 500mg -> Schmerzmittel
– 2x Ibuprofen 400mg -> Schmerzmittel
– 1x Vomex A -> gegen Übelkeit
– 1x Cetirizin 10mg -> gegen Allergie Symptome, Juckreiz etc.
Dose 3:
– Dextro Tabletten
– MPH 10mg (*) -> ADHS Medikation

PS – Vorschläge die ich erhalten habe, aber bisher nicht umgesetzt habe/nicht sicher bin, ob benötigt:
– Imodium

Die Trägerin des kleinen, aber feinen Werkzeugkits

Nachdem das „große“ Werkzeugkit zerlegt wurde, habe ich mich daran gemacht, es nach dem was wirklich benutzt wurde neu aufzubauen.
Wir nehmen ein kleines, günstiges Feinschraubendreher Set (AWS: B01E5D04A8 / AWS: B09JCGGWMY) oder halt bei Aliexpress nach „25 mini screwdriver set“ suchen.
Also haben wir:
– Feinschraubendreher Set
– diverse dicken an 5cm Schrumpfschlauch
– drei kleine Kabelbinder
– eine Tube Sekundenkleber

Das ist so klein und „ungefährlich“, dass ich es sicher überall hin mitnehmen kann. Zudem wiegt es insgesamt jetzt so 120g, anstelle von 1230g.

Das Einhorn reißt den Rucksack auseinander

So, moin!
Ich bin Linda, das große, dicke Einhorn was mit Jana zusammen lebt und irgendwie hatte ich im letzten Jahr zuviel Zeit und war genervt davon, das Jana immer über „irgendwas mit Rücken“ jammert, wenn sie den Rucksack benutzt.

2009-2016 hat sie hauptsächlich einen Rucksack von Tatonka genutzt, den sie bereits seit der Schulzeit hatte und welchen ich mittlerweile weitergegeben habe, da er bei einer Freundin mehr Nutzen finden konnte.

2016-2019 einen Vaude Futuna Rollkoffer, weil ihr der Rucksack für den Weg zur Arbeit mit mehreren Laptops und Unterlagen drin zu schwer wurde. Dieser hat auch ganz gut durchgehalten, nur die Rollen sind irgendwann schwergängig geworden und seitdem liegt er im Lager.

2018-ff gab es bei der Nvidia GTC in München einen recht Flachen Rucksack für die Teilnehmer. Den hat sie dann benutzt, einfach weil er kleiner war und sie ihn dadurch nicht so vollpacken konnte.

2022 kam dann eine Freundin an mit „Schau mal, der Tf7 den alle Bahner haben, den musst du haben!!!“ Tja, schon hatte sie die ICE Sitzbezug Umhängetasche und den Tf7 bestellt. Genau hier fingen dann die Probleme (wieder) an.

Erst war sie total begeistert, doch dann fing sie an ihn einzuräumen.

Sie hatte immer Rückenschmerzen davon, er war immer zu schwer, zu voll, zu „klein“ und trotz aufwand beim Sortieren war immer alles irgendwo.

Ich habe mir das Dilemma dann mal angesehen und siehe da, die Aufteilung ist von Werk aus wie folgt: (Rücken nach Außen)
– Fach für losen Kleinkram (gepolstert), was sie für Kabel genutzt hat
– großes Hauptfach mit polsterung für Laptop etc.
– mittelgroßes Fach mit nochmal dünner Laptop untereilung
– kleineres Fach mit viel Unterteilung für Brille, Schlüssel etc.
– ganz hinten außen dann zwei aufgesetzte Fächer
-> oben eins für Stifte und co
-> unten eins etwas größer, mit etwas Unterteilung, aber auch als ein ganzes Fach nutzbar

Was war das Problem daran?
Sie war zu dem Zeitpunkt auf ein x395 + Firmenlaptop umgestiegen. Da das Fach im Hauptfach auf der dem Rücken abgewandten Seite war, hat das allein schon etwas nach hinten gezogen.
Da dort dann auch noch das gepolsterte Fach in das Hauptfach reinragt, hat alles nur noch weiter nach außen geschoben.
Im mittleren Fach hatte sie aus Platzmangel entweder nix oder das iPad drin, was auch ordentlich schwer war.
Das kleinere Fach war dann voll mit Besteck, einer Menge an Schlüsseln, welcher eines Endbosses angemessen wäre, Headset Case und ihre Brillen.
Außen oben ging es dann weiter mit Geldbörse, Stiften etc., also eher kein Problem.
Doch was war im unteren Fach? Werkzeug – Bitsatz, Akkuschrauber, Powerbank, etc.
„Muss ich ja einfach und schnell dran, da will ich nicht den ganzen Rucksack für außräumen.

Zusammengefasst:
Alles was Gewicht hat, ist weit und noch weiter vom Rücken weg, weswegen es einfach nur maximalst an Schultern & Rücken zerrt.
Ganz toll. Umpacken? ist nicht, weil würde Laptop etc. verkratzen oder das dünnere Gewebe kaputt machen.

Also alles raus und ihr die Umhängetasche geben, zusammen mit einer 40x30x22 Eurobox. Da passt alles was schwer ist rein, kann mit zwei Händen getragen werden und einen wirklichen Grund alles in einem Rucksack zu haben gibt es eh nicht, da sie eh quasi immer mit dem Auto hinfährt.