Review: Asus P9D WS / Das Testsystem für ca.1000€

Anforderung
Es sollte eine Intelplattform Quadcore mit 32GB RAM ECC, PCIe Splitter, Workstation/Server Hardware, Hardwarebeschleunigung für VT-x & VT-d

Zielsetzung
Virtualisierungsplattform mit guter * PCIe Anbindung und Hardwarepassthrough
* PCIe x16 von der CPU soll gesplittet werden und nicht nur vom Chipsatz kommen

Teileliste
Asus P9D WS – ca. 220€
– Workstation Mainboard
– ECC Support
– Intel C226 Chipsatz
– Splittet den PCIe 3.0 x16 von der CPU nach Bedarf auf x16 oder x8/x8 oder x8/x4/x4
– Chipsatz liefert 6xSATA3/PCIe 2.0 x4/PCIe 2.0 x1/2x PCI/2x Intel I210 LAN onBoard
Kingston KVR16E11K4/32 32GB DDR3 ECC 1600MHz CL11 – ca. 235€
– 32GB ECC RAM der auf der HCL von Kingston steht
Intel Xeon E3-1231v3 4×3,4GHz – ca. 280€
– lieber nicht, besser E3-1245v3, weil dieser eine onBoard GPU hat
IBM M1015 – 120€
– IT-Mode für ZFS
Nvidia FX 5800 PCI – 20€
– weil CPU ohne onBoard GPU
bequiet! Pore Power L7-530W – ca. 60€
Fractal Design ARC MIDI R2 – 80€

Anwendungsfall
Bei mir läuft ESXi 5.5 drauf, dabei wird der IBM M1015 direkt an die FreeNAS VM durchgereicht und bekommt so die Festplatten mit 12GB RAM. Speedlimit liegt bei ca. 600MB/s, eben der Flaschenhals des Controllers mit SAS2/SATA3. Diese stellt einen FTP Server und ein iSCSI Target bereit. Dieses wird auf der ESXi als entsprechendes Blockdevice eingebunden.
Darauf kommt eine Windows VM die Grafikkarte (ATI HD 5770) durchgereicht und der Store liegt auf dem iSCSI Target.
Dazu kommt noch eine der Intel X520 10GBE für den guten Datendurchsatz, die auch iSCSI an einen weiteren Host weiterreichen kann.
Außerdem eine ATI HD 5770, die bald mal gegen was neueres gewechselt werden muss, zudem verdeckt zwar einen PCI Slot, aber egal.

Was kommen könnte
Neuere Grafikkarte, da die ATI HD 5770 etwas in die Jahre gekommen ist. Wichtig ist nur, dass die nur genau zwei Slots belegen darf, da sonst kein Platz mehr für die 10GBE Karte ist.
NVMe Flash Cache/Storage über den Chipsatz. Dazu noch ein neuer Storagecontroler, z.B. Broadcom 9300-8i um mehr Bandbreite zu dem Festplatten zu haben. Für einen 9300-16i müsste ein neues Case her oder ein 4i um mit vier SATA SSDs zu arbeiten.
Mehr USB/LAN kann übrigens auch nicht schaden.

Benchmark Ergebnisse

Typ Model CPU cb CPU cb Single MP Ratio Grafikkarte OpenGL FPS
Intel NUC5i5RYH Intel i5-5250U 2x@1,6GHz 259 108 2,39 Intel HD 6000 36,74
Intel i3-2100 2x@3,1GHz 267 105 2,55 ATI HD 6670 37,76
Lenovo W520 Intel i7-2720QM 4x@2,2GHz 427 102 4,21 Nvidia Quadro 1000M 28,91
Lenovo T440p Intel i7-4710MQ 4x@2,5GHz 522 137 3,79 Nvidia GeForce GT 730M 52,34
dieses System Intel E3-1231 v3 4x@3,4GHz 727 151 4,83 ATI HD 5770 77,81
HP Workstation Intel i7-4770 4x@3,4GHz 729 148 4,94 Nvidia Quadro K600 33,02

Fazit
Als VM Host für zuhause ist dieses System sehr gut geeignet, jedoch merke ich, dass mir die Anzahl der von der CPU kommenden PCIe Lanes nicht ausreichen wird. Daher denke ich aktuell über eine CPU mit 40 Lanes auf Basis des Sockel 2011-3 nach. Dabei sind zwar die Mainboards größer, jedoch wird mein Bedarf gewiss weiter steigen.

Review: Synology DS1815+

Heute mal was mit Storage und zwar eine Synology 1815+, Quad Core Atom C2538 2,4 GHz, 2GB RAM, 4x GBE, 8 Bay und erweiterbar mit 2x 5 Bay. Technisch sehr ähnlich mit der DS415+/DS916+ (4-Bay, 2xGBE) und der DS2415+ (12-Bay + 12er Erweiterung).
Angefangen hat es bei mir mit 4x 1TB & 2x 3TB Seagate & 4TB WD Red, also ca. 12TB nutzbar. Diese habe ich nach und nach im Betrieb gegen größere getauscht. Vor allem die 1TB Platten wurden durch 4TB WD Red ersetzt, somit ca. 18TB.
Jedoch hatte ich nah und nach weiten Platten dazu gesteckt, wodurch die Performance eher durchschnittlich war. Zudem habe ich die Platten immer bei einem eher hohen Füllstand gearbeitet. Somit bin ich auf eine Schreibrate von ca. 180 MB/s gekommen. Wenn man gleich alle Platten ausrüstet und immer „gleichzeitig“ auf größere migriert, sollte das nicht vorkommen. Zudem vermute ich, dass es auch damit zusammen hängt, dass ich 5900 RPM WD Red mit 7200 RPM Seagate gemischt habe. Aber da er Platz bereits wieder voll ist, habe ich mich vor kurzem entschieden, das Array mit 6TB WD Red neu aufzubauen. Jedoch nicht mit SHR sondern mit auf Dauer mit RAID 6. Jedoch habe ich letzten gesehen, dass Seagate endlich die 10TB IronWolf veröffentlicht hat. Die großen Platten gibt es zwar mit entsprechenden Kapazitäten (8/10TB) bereits schon länger für Enterprise Kunden, jedoch haben die eben auch einen entsprechenden Enterprise-Highend Preisaufschlag. Da ich jedoch entsprechend Speicherhungrig bin, wird das Array mit eben 10TB Platten neu gebaut.
Zudem überlege ich, ob ich mir nicht z.B. eine DS3615xs hinstelle, die ich dann mit 10GBE anfahren kann. Benötigt der Normalmensch nicht, der mit mehreren Geräten auf die NAS zugreift, aber ich will die Performance mit nur zwei Rechnern abrufen können.

Einsatzzweck
Die 1815+/415+ lässt sich natürlich als NAS für das Speichern von allerhand Daten nutzen. Besonders schön ist, dass die NAS an ein ggf. vorhandenes Domänencontroller angebunden werden kann, worüber dann die User eben gerade einmal mitverwaltet werden können. Auch gut geeignet um mit z.B. VEEAM seine VM-Infrastruktur ein ordentliches Speicherziel für die Backups liefern zu können. Dies Funktioniert besonders gut, wenn mehrere VEEAM Server gemeinsam mit je 1GBE arbeiten, da 10GBE auf 2/4x LACP nur manchmal/garkeinen Vorteil gegenüber 1GBE bringt. Für den Endanwender sollte das jedoch kein Problem darstellen. Unterstützt werden SMB/CIFS, AFP/ Time Machine, NFS/rsync & FTP in verschiedenen Geschmacksrichtungen (FTP/FTPS/SFTP), dazu kommt noch iSCSI.
Für kleine/demo Umgebungen kann dies als günstige Alternative zum klassischen SAN von z.B. Netapp gesehen werden.
Für die Anbindung von Überwachungskameras ist die NAS ebenfalls geeignet, jedoch sollte man die Kompatibilität vorab bei Synology prüfen. Zudem kommen bei mehr als zwei Kameras Kosten für weitere Lizenzen dazu, die ebenfalls für z.B. eine 4er Lizenz mit ca. 150-180€ zu Buche schlagen.
Wer will kann die NAS mit Cloud Station auch als sein persönliches Dropbox nutzen und mit Cloud Sync seine NAS mit einer anderen NAS oder $Cloudstoreanbieter Synchronisieren.

Sicherheit
Userverwaltung, Anbindung an zentrale Authentifizierungsstellen (AD, LDAP, SSO-Client), Berechtigungen auf Freigaben/Ordner/Daten, DoS Protection, Firewall, automatischen Blocken nach zu vielen Fehlversuchen, eigene Zertifikate nutzbar usw.
Dazu kommt noch Hyper Backup für Sicherungen auf USB-HDDs/andere Synology NAS/rsync.
Ebenso kommt mit dem btrfs Filesystem die Möglichkeit seine Daten zu Snapshotten und auf eine andere NAS zu Syncen.

Fazit
Die Synology DS1815+ ist für mich das perfekte Datengrab. Sie ist vom Stromverbrauch akzeptabel (ca.110 Watt mit 8 HDDs), für meinen Geschmack leise, bringt viele Möglichkeiten der Erweiterung mit und hat eine annehmbare Performance.

Wer kauft welche?
– DS415+
Einsteiger & KMU die eine einfache Speicherlösung suchen mit Anspruch auf Performance, dem jedoch eine geplante Maximalkapazität von ca. 28TB ausreichen. Jedoch würde ich zur etwas neueren DS916+ raten.
– DS916+ mit 8GB RAM
Eigentlich alle, die mehr wollen, als nur ein Ort, wo man seine Backup hinwirft. Intern bis ca.28TB möglich (nutzbar) und erweiterbar mit DX513 5-Bay Erweiterung. Kann ich mir auch gut als Surveillancestation vorstellen.
– DS1815+
KMU & Performanceuser, die viel Speicherplatz haben wollen. Einfach dadurch, dass die NAS mit 8-Bay kommt und mit 2x DS513 5-Bay auf 18-Bay möglich kommt. Je nach Umgebung auch als iSCSI Target vorstellbar, wenn 1GBE ausreichend ist.
– DS2415+
Wie DS1815+ nur mit mehr möglichem Speicherplatz.

Review: Intel NUC i5 als ESXi Server

Ich habe mir im August mal was zum „erstmal nur rumspielen, mal sehen ob das was ist“ gekauft.

Kurz zu den Technischen Daten & Ausstattung:

  • Intel NUC5i5RYH i5-5250U 2×1,6GHz (Turbo 2,7GHz + HT)
  • Crucial CT102464BF160B DDR3L 1600MHz 8GB (2x)
  • Transcend MTS400 M.2 SSD 32GB
  • Samsung MZ-7KE512BW 850 Pro 500GB

Erstmal die Packung auf und plündern:

nuc1

Dabei sind NUC, Netzteil, VESA Halterung & Schrauben.

Also alles Zusammengebaut und verschiedene Betriebssysteme getestet.

Windows 7
Installiert und funktioniert fast. Die Treiber müssen noch bei Intel herruntergeladen werden. Aber nach einer Stunde lief es ohne Probleme.
Dabei habe ich gleich mal einige Benchmarks gemacht, z.B. Cinebench R15

NUC5 i5-5250U@1,6GHz

Das Ergebniss ist echt gut, im Vergleich zu anderen (siehe Tabelle). Erstaunlich finde ich den sehr geringen Abstand zum i3-2100, zudem den Geschwindigkeitsvorteil gebenüber dem AMD.

Typ CPU CPU cb CPU cb Single MP Ratio Grafikkarte OpenGL fps
AMD E450
2x@1,65GHz
56 28 1,99 ATI Radeon HD
6320
1,62
AMD Phenom 9750
4x@2,4GHz
224 51 4,43 ATI Radeon HD
5770
42,98
Intel
NUC5i5RYH
Intel i5-5250U
2x@1,6GHz
259 108 2,39 Intel HD 6000 36,74
Intel i3-2100
2x@3,1GHz
267 105 2,55 ATI Radeon HD
6670
37,76
Dell R310 Intel Xeon x3430
4x@2,4GHz
283 74 3,85
Dell T610 Intel Xeon E5504
2x4x@2GHz
362 59 6,12

Zudem ist der Stromverbrauch relativ gering:

  • Idle                               ca. 7-8 Watt
  • Volllast CPU                 ca. 17 Watt
  • Volllast CPU + GPU     ca. 38 Watt

(Messung mit APC Back UPS Pro 900)

Windows 8.1
Ähnlich wie Windows 7, jedoch eher weniger aufwand für die Treiber.

Windows Server 2008 R2
Etwas mehr aufwand wie Windows 7, so in Richtung 1,5 Stunden.
Dannach funktioniertes ebenfalls sehr gut. Ich könnte mir das sogar als Einstiegsserver für eine kleine Firma vorstellen. Von der Lizenz her würde ich richtung Standard oder Enterprise gehen, da selbst mit 32GB RAM Datacenter zu überdimensioniert ist.
Als Anwendungszweck halte ich für Realistisch bei 16GB RAM:

  • Host OS mit Hyper-V & TS2 oder TS3 auf Groupware Server (2GB)
  • AD-Server (2GB)
  • Exchange Server (6GB – 8GB bei 32GB Aufbau)
  • Fileserver (ggf. Datastore auf NAS mit iSCSI) (2GB)
  • Groupware Server (Linux  & ownCloud & mySQL) (1GB)
  • VPN per IPFire (wenn nicht in Hardware und z.B. Fritzbox vorgeschaltet) (1GB)
  • Bei mehr als 16GB RAM anstatt Linux Groupware Server eventuell Sharepoint & MSSQL.

Zudem kann ich mir gut einen als nativen Terminalserver vorstellen.

Windows Server 2012 R2
Aufwand so wie Windows 7. Die richtige Lizenz hier ist Essentials für All-Inclusive Server & Standard für mit Admins. Hyper-V würde ich nur mit 2 VMs bei 16GB und 8 VMs bei 32GB. Wobei ich zu 2-3 VMs (sowohl 16GB als auch 32GB) (AD-Server + Terminalserver+ ggf. Win7 als VDI/RDP mit TS Crack greifen wurde (entsprechende Anzahl an Usern + 1 Lizenten vorrausgesetzt)
Ebenso wie bei 2008 R2 kann ich mir einen nativen Terminalservereinsatz sehr gut vorstellen. Wobei jeder Terminalserver ebenso als VM laufen könnte um dynamischer auf neue Anforderungen reagieren zu können.

XUbuntu 14.04 LTS
Läuft leider nicht ordentlich, da Grafiktreiber etc. erst in einem neueren Kernal vorhanden sind.

XUbuntu 14.04.3 LTS
Läuft sehr gut. Ein Einsatz als Homeserver, Mediacenter, Officekiste, halt als PC für den normalen Nerd. (Für DAUs reicht auch der i3)
Bischen Surfen, Mail, VNC, RDP, VLC, bei Bedarf auch Virtualisierung (gestestet VirtualBox) dafür eignet sich der NUC echt gut. Eben für die üblichen Adminarbeiten.

VMWare ESXi 5.5 mit Custom Treiber
So kommen wir nun zum Haupteinsatzzweck.
Zuerst musste ich mir ein eigenes Image bauen, wobei ich auf den ESXi-Customizer gesetzt habe. Weiterführende Artikel gibts HIER und HIER.
Also ISO gebrannt, USB Laufwerk angeschlossen, Installiert und Grundlegendes eingestellt. (ESXi Installation HIER)
Zur Aufteilung der SSDs:

  • 32GB SSD    – ESXi und ISO Dateien
  • 512GB SSD  – VM Store

Da ich noch einige VMs auf einem alten Stromvernichter hatte, welche ich eingendlich schon immer gern im Dauerbertieb haben wollte, habe ich diese Ex- & Importiert.
Somit laufen nun 8 VMs auf dem kleinen, wobei jede alle Kerne nutzen darf.

  • Windows 8.1 Office VM (4GB)
  • Windows 7 VM zum Testen und Zumüllen (4GB)
  • Windows XP VM (2GB) für alten Scheiß wie Geräte für die es keinen (höher XP / Linux)  Treiber mehr gibt
  • VM für eq3 Max & C&C für selbstgebastelte Hausautomation
  • Linux SSH Gateway
  • XUbuntu Download VM
  • je 1x Webserver und Test VM

Die durchschnittliche Auslastung liegt bei 600MHz und 15GB RAM. Dabei kommt er auf ca. 10 Watt Idle.

Fazit
Als Dauerläufer ist der Kleine echt gut geeignet, vor allem wegen dem geringen Stromverbrauch. Ich würde gerne noch mehr draufwerfen, jedoch ist es halt mit dem RAM knapp. Daher stellt sich irgendwann die Frage, 32GB RAM Kaufen (600€ intelligent memory RAM) oder lieben 2 weitere NUCs. Also einen zum herumspielen und einen als weiteren VM Host.
Wie man merkt bin ich extremer Heavy User, daher gehe ich jetzt auch noch auf den Normalnutzer ein.

Für Normalnutzer, die noch einen alten P4, Celeron oder Core2 Duo/Quad haben, lohnt sich der NUC auf jeden Fall. Wobei man abschätzen sollte, ob man die Zusatzpower vom i5 wirklich braucht. Für die meisten Nutzer wird der i3 ausreichend sein. Meine Empfehlung hierbei, wenn etwas Platz ist, lieber den mit 2,5 Zoll Schacht nehmen. Als Speicher mindestens 2x 4GB, sonst wird die Grafikkarte zu langsam. Als Datenspeicher eine M.2 SSD mit 250GB und eine 2,5 Zoll 1 TB WD Red Festplatte als Datengrab. Vor allem dann, wenn es im Haushalt keine NAS, jedoch aber mehrere Benutzer gibt. Der i7 ist meiner Empfindung nach den Aufpreis nicht wert.

Wer also einen kleinen, schnellen Rechenwürfel haben möchte, ist mit dem NUC gut beraten.
PS: Speedfreaks sollten auf schnelleren RAM und M.2 SSD setzen (je Kingston HyperX). Kostet zwar mehr, ist aber besser investiert, als in den i7.

Review: Mercedes-Benz CL 203 180k

Ich habe seit anderthalb Jahren die Mercedes-Benz C-Klasse 180 Kompressor als Sportcoupe Typ CL 203. Das Fahrzeug war durchaus zickig herausgestellt.
Technische Daten:

  • 3 Türer
  • 6. Ganggetriebe
  • 1.8 Liter Benziner
  • 143PS @5200rpm
  • 220Nm @2500-4200rpm
  • Kompressor Aufgeladen
  • Baujahr 2002
  • Spritmonitor.de

Der CL203 ist sehr neutral abgestimmt, wenn man kein Gas gibt ist er leicht untersteuernd. Wenn man aber Gas gibt ist er ein klein wenig übersteuernd, bis das ESP kommt. Wenn man das ESP per Tastendruck abschaltet, lässt er etwas mehr übersteuern zu. Um in machen Situationen schnell zu sein, muss im „ESP off“ Zustand mehr Gas gegeben werden als man vom Gefühle her geben würde.
Wie gut das Serienfahrwerk ist, merkt man, wenn man das ESP über das Werkstattmenü deaktiviert. Dabei kommt dann auch die gut abgestimmte Bremsanlage zum vorschein, die sich ohne ABS ein ganzes Stück gefühlvoller dosieren lässt.

Weiterlesen

Review: VW Polo 9n 1.9TDI

Ich hatte ca. ein halbes Jahr lang den VW Polo 9n 1.9TDi. Das Fahrzeug war durchweg zuverlässig, bis mir jemand in Kassel in die Seite gefahren ist.
Technische Daten:

  • 5 Türer
  • 5. Ganggetriebe
  • 1.9 Liter TDI
  • 101PS @4000rpm
  • 240Nm @1800-2400rpm

Das Fahrzeug eignete sich neben der Regelbenutzung noch zum Transportieren von 5 Personen (3x über 90kg) mit Gepäck. Zudem habe ich mit dem Auto auch mehrmals andere Autos (Mazda 5, BMW X5 usw.) abgeschleppt. Nachteil dabei waren die 185er  Reifen die die Kraft nich voll auf die Straße bringen konnten. Des weiteren zerrte der Motor beim Beschleunigen stark an der Lenkung. Außerdem ging das Auto bei schnellem Einlenken immer ins untersteuern.

Weiterlesen