Review: Ubiquiti LiteBeam AC Gen2

So ich habe mir wieder was neues zum Rumspielen besorgt, dieses mal was mir WLAN.
Ich wollte mal testen ob hardware aus dem Preissegment 130€ pro Set mittelerweile besser ist, als die alte Richfunkhardware & geboostete 2,4GHz Hardware mit der ich länglich soaß hatte die erst einmal ans laufen zu bekommen und dann immer wieder Abbrüche & Performanceprobleme hatte
Ziel ware es eine stabile & symetrische Verbindung zu bekommen, die mindestens 100MBit/s bei 20MHz Kanalbreite bietet.
Resultat waren 300+quitsch MBit/s über eine Entfernung von ca. 3,5km und 30MB/s über diese Entfernung, jeweis unterm Ziegekdach installiert finde ich vollkommen angemessen.

Die Bilder des Aufbaus sind bei den ersten Freilufttests entstanden & die Screenshots der Messungen stammen von der finalen Installation.
Das Setup nutze ich übrigens zur Gebäudevernetzung (Storage & Backuptransport) und der Bündelung mehrere Internetanschlüsse.

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[EN] Shadow Computing

At the beginning of November I created a shadow account for one year to evaluate for myself whether „Cloud Computing“ has now also arrived in the end user market „sensibly“. Providers like Drpoobox have been offering their services for a long time, but most end users don’t perceive them as clouds.

My motivation herefpr was that I have the only computer with „current“ GPU as server in the basement and use it exclusively for testing. In addition, I lack the need for a standalone device, because I would need several because of different places of use. A laptop in the performance class also fails, because I attach great importance to battery life for productive applications – just normal office stuff.

Now a complete Windows VM with license for one, from my point of view, price which is completely in order for occasional users, especially since the GPU is assigned dedicated and therefore almost completely available for the user. However, in about 3-8%, depending on whether pure desktop or gaming operation, the encoding of the video stream goes to the user.

What I immediately noticed was that there are no problems with my typical end devices in office operation. (W520 & x201) But as soon as it comes to 1920p game decoding & downsaming, it gets really awkward.
A closer look shows that the performance of the GPU in the clients simply reaches its limits, as the client outsources this to the video engine and the single GPU core is mostly idle (W520) or hangs at 70% (x201).
This leads e.g. to „funny“ effects like that e.g. with Hitman I click, hear the shot, but the picture comes up to 2sec later, because frames are dropped massively by the GPU.
I tested the board with i3-2100 & ATI HD 6670/5770, so it ran without any problems. However, the power consumption of this setup with over 70 watts is too much for a thin client.

The solution was to abuse the Steam Link, which is designed as a streaming client, as a user device. However, I had to find several solutions for different hurdles.
1. The Shadow VM gets an internal IP and e.g. port forwarding is not planned.
2. Shadow strongly advises against the use of VPN on the VM.
3. the use of admin tools such as Nmap is organizationally prohibited
4. VM is not regulated, so the installation is still possible.
So the first consideration was to throw TAP drivers for OpenVPN and then to set up a tunnel to each of the sites I want to connect to.
Implementation – Install client, create serverconfig, allow access from network to client, tell server to give client the same IP, throw config in client (yes, via webmail to myself…), open tunnel.
Finally, tell the Steam Link the IP of the Shadow VM and off you go.

Result: Steam handles the grabbing, decoding and transport via VPN. In the client it is set that Steam should not start in Big Picture Mode & should go directly to the Desktop.

With this a completely normal working is possible, even if only on one monitor. In the future there will also be an own shadow client called Ghost. Let’s hope that this dual monitor is capable or has two connectors to patch the feature in case of doubt.

Practical test on an event… At the Techweek Frankfurt it worked, after I got a Static IP, also on the 35c3.
There even over WLAN, unfortunately not everywhere because of the many rogue AP’s in certain areas. Otherwise enough stable!!! usable bandwidth goes through to use it sensibly.

Shadow Computing

Ich habe mir im anfang November einen Shadow Account für ein Jahr angelegt um für mich zu evaluieren, ob „Cloud Computing“ nun auch im Endusermarkt „sinnvoll“ angekommen ist. Anbieter wie Drpoobox bieten zwar schon lange ihre Dienstleistungen an, werden aber von den meisten Endusern nicht als Cloud wahrgenommen.

Meine Motivation hierfpr war, dass ich den einzigen Computer mit „aktueller“ GPU als Server im Keller stehen habe und ausschließlich für Testing verwende. Zudem fehlt mir der bedarf an einem Standgerät, da ich auf grund verschiedener Nutzungsorte dann gleich mehrere benötigen würde. Ein Laptop in der Leistungsklasse fällt ebenfalls aus, da ich sehr viel Wert auf Akkulaufzeit bei Produktivanwendungen lege – halt normaler Office Kram.

Nun also eine vollständuge Windows VM mit Lizenz zu einem, aus meiner Sicht, Preis der für Gelegenheitsuser vollkommen in ordnung ist, zumal die GPU Dediziert zugewiesen wird und somit fast vollständig für den User zur Verfügung steht. In etwa 3-8%, je nachdem ob reiner Desktop oder Gaming Betrieb gehen jedoch für das Encoding des Videostreams zum User drauf.

Was mir sofort aufgefallen ist, dass im Officebetrieb mit meinen typischen Endgeräten keine Probleme auftreten. (W520 & x201) Sobald es aber um 1920p Spieledecodung & Downsaming geht, wird es echt hakelig.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die Leistung der GPU in den Clients einfach an Ihre grenzen stößt, da der Client das an die Video Engine auslagert und der eingedliche GPU Core sich meistens im Idle befindet (W520) oder bei 70% hängt (x201).
Dies führt z.B. zu so „lustigen“ Effekten, wie das z.B. bei Hitman ich Klicke, den Schuss höre, jedoch das Bild bis zu 2sec später kommt, da von der GPU massiv Frames gedroppt werden
Als gegentest habe ich dann Board mit i3-2100 & ATI HD 6670/5770 getestet, womit es dann eiwandfrei lief. Allerding ist mir der Stromverbrauch von diesem Setup mit über 70 Watt für einen quasi Thinclient dann auch wieder zuviel.

Lösungsansatz war dann den Steam Link der ja als Streaminclient ausgelegt ist als Userdevice zu missbrauchen. Allerdings musste ich hierbei mehrere Lösungen für verschiedene hürden finden.
1. Die Shadow VM bekommt eine Interne IP und z.B. Portforwarding ist nicht vorgesehen.
2. Shadow rät dringend von der Nutzung von VPN auf der VM ab
3. Der Einsatz von Admintools wie Nmap sind Organisatorisch untersagt
4. VM ist aber nicht reguliert, somit ist die Installation trozudem möglich
Somit war die erste überlegung TAP Treiber für OpenVPN zu werfen und dann jeweils einen Tunnel zu den einzelnen Standorten die ich anbinden will aufzusetzen.
Umsetzung – Client Installieren, Serverconfig erstellen, Zugriff von Netz auf Client zulassen, Server sagen, dass er dem Client immer die selbe IP geben soll, Config in Client werfen (jaja, ber webmail an mich selbst…), Tunnel aufmachen.
Als Letztes dem Steam Link die IP der Shadow VM mitteilen und los gehts.

Ergebnis: Steam übernimmt das Grabbing, Decodung und den Transport über VPN. Im Client ist eingestellt das Steam nicht im Big Picture Mode Starten soll & direkt zum Desktop gehen soll.

Hiermit ist dann ein vollständig normales Arbeiten möglich, wenn auch nur auf einem Monitor. In Zukunft wird es auch einen eigenen Shadow Client namens Ghost geben. Bleibt zu hoffen, dass dieser Dual Monitor fähig ist, bzw. zwei Anschlüsse besitzt um das Feature im Zweifel nachträglich reinzupatchen.

Praxistest auf einer Verantstaltung… Auf der Techweek Frankfurt funktionierte es, nachdem ich eine Static IP bekommen hatte, ebenso auf dem 35c3.
Dort sogar über WLAN, leider nicht überall wegen den vielen rogue AP’s in gewissen bereichen. Ansonsten geht genügend stabile!!! nutzbare Bandbreite durch um es sinnvoll zu nutzen.

Steam „inhome“ Streaming

Manchmal finde ich da neben der Arbeit doch noch Zeit zum Basteln.
Dabei war letztes Jahr um Steam Sale das Steam Link für ca. 3€ + Versand im Angebot – sonst kostet es über 50€.
Aber innerhalb des Hauses Streamen? Naja wer’s mag. Ist bestimmt interessant, wenn man es im Wohnzimmer hat oder nur einen Bildschirm braucht.
Aber für mich, mit mehr als nur einer Nuklearen Rechneranlage und zwar nicht nur im Keller, macht das wenig Sinn.
Wer keine Kabel siehen kann oder Bohren darf, kommt damit bestimmt klar, also mit Powerline & co.

Da Standard ja langweilig ist hier die eigendliche Headline:
Wie kommt der Hitman von Kassel nach Frankfurt?

A-Ende:
DTAG VDSL 100/40 MBit/s | eigenbau Router | VPN Gateway
Intel E3-1231v3 | 32G ECC | GTX 1060 6G | 10G uplink (dafür unerheblich aber egal)

B-Ende:
UM Office Internet 150/10 MBit/s (ich brauch halt v4) | eigenbau Router | VPN Gateway
Steam Link

Und hier das Ergebnis:

[EN] Replace battery by yourself on a APC BR900G

In my last post, I’ve why you should give your UPS some new batterys.
However, it doesn’t always have to be the original.
That’s why I disassembled the „old“ battery and took a look inside.
As you can see, the battery pack consists of two 12V/7Ah batteries, which are interconnected via a midplane. With some duct tape you can simply replace them yourself.

The batteries have these specs:
Voltage: 12V
Capacity: 7Ah (C20)
Connection: Faston 250 – 6,3mm
Length: 151mm
Width: 65mm
Height: 94mm (block only) / 97,5mm (with connectors)