Shadow Computing

Ich habe mir im anfang November einen Shadow Account für ein Jahr angelegt um für mich zu evaluieren, ob „Cloud Computing“ nun auch im Endusermarkt „sinnvoll“ angekommen ist. Anbieter wie Drpoobox bieten zwar schon lange ihre Dienstleistungen an, werden aber von den meisten Endusern nicht als Cloud wahrgenommen.

Meine Motivation hierfpr war, dass ich den einzigen Computer mit „aktueller“ GPU als Server im Keller stehen habe und ausschließlich für Testing verwende. Zudem fehlt mir der bedarf an einem Standgerät, da ich auf grund verschiedener Nutzungsorte dann gleich mehrere benötigen würde. Ein Laptop in der Leistungsklasse fällt ebenfalls aus, da ich sehr viel Wert auf Akkulaufzeit bei Produktivanwendungen lege – halt normaler Office Kram.

Nun also eine vollständuge Windows VM mit Lizenz zu einem, aus meiner Sicht, Preis der für Gelegenheitsuser vollkommen in ordnung ist, zumal die GPU Dediziert zugewiesen wird und somit fast vollständig für den User zur Verfügung steht. In etwa 3-8%, je nachdem ob reiner Desktop oder Gaming Betrieb gehen jedoch für das Encoding des Videostreams zum User drauf.

Was mir sofort aufgefallen ist, dass im Officebetrieb mit meinen typischen Endgeräten keine Probleme auftreten. (W520 & x201) Sobald es aber um 1920p Spieledecodung & Downsaming geht, wird es echt hakelig.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die Leistung der GPU in den Clients einfach an Ihre grenzen stößt, da der Client das an die Video Engine auslagert und der eingedliche GPU Core sich meistens im Idle befindet (W520) oder bei 70% hängt (x201).
Dies führt z.B. zu so „lustigen“ Effekten, wie das z.B. bei Hitman ich Klicke, den Schuss höre, jedoch das Bild bis zu 2sec später kommt, da von der GPU massiv Frames gedroppt werden
Als gegentest habe ich dann Board mit i3-2100 & ATI HD 6670/5770 getestet, womit es dann eiwandfrei lief. Allerding ist mir der Stromverbrauch von diesem Setup mit über 70 Watt für einen quasi Thinclient dann auch wieder zuviel.

Lösungsansatz war dann den Steam Link der ja als Streaminclient ausgelegt ist als Userdevice zu missbrauchen. Allerdings musste ich hierbei mehrere Lösungen für verschiedene hürden finden.
1. Die Shadow VM bekommt eine Interne IP und z.B. Portforwarding ist nicht vorgesehen.
2. Shadow rät dringend von der Nutzung von VPN auf der VM ab
3. Der Einsatz von Admintools wie Nmap sind Organisatorisch untersagt
4. VM ist aber nicht reguliert, somit ist die Installation trozudem möglich
Somit war die erste überlegung TAP Treiber für OpenVPN zu werfen und dann jeweils einen Tunnel zu den einzelnen Standorten die ich anbinden will aufzusetzen.
Umsetzung – Client Installieren, Serverconfig erstellen, Zugriff von Netz auf Client zulassen, Server sagen, dass er dem Client immer die selbe IP geben soll, Config in Client werfen (jaja, ber webmail an mich selbst…), Tunnel aufmachen.
Als Letztes dem Steam Link die IP der Shadow VM mitteilen und los gehts.

Ergebnis: Steam übernimmt das Grabbing, Decodung und den Transport über VPN. Im Client ist eingestellt das Steam nicht im Big Picture Mode Starten soll & direkt zum Desktop gehen soll.

Hiermit ist dann ein vollständig normales Arbeiten möglich, wenn auch nur auf einem Monitor. In Zukunft wird es auch einen eigenen Shadow Client namens Ghost geben. Bleibt zu hoffen, dass dieser Dual Monitor fähig ist, bzw. zwei Anschlüsse besitzt um das Feature im Zweifel nachträglich reinzupatchen.

Praxistest auf einer Verantstaltung… Auf der Techweek Frankfurt funktionierte es, nachdem ich eine Static IP bekommen hatte, ebenso auf dem 35c3.
Dort sogar über WLAN, leider nicht überall wegen den vielen rogue AP’s in gewissen bereichen. Ansonsten geht genügend stabile!!! nutzbare Bandbreite durch um es sinnvoll zu nutzen.

Steam „inhome“ Streaming

Manchmal finde ich da neben der Arbeit doch noch Zeit zum Basteln.
Dabei war letztes Jahr um Steam Sale das Steam Link für ca. 3€ + Versand im Angebot – sonst kostet es über 50€.
Aber innerhalb des Hauses Streamen? Naja wer’s mag. Ist bestimmt interessant, wenn man es im Wohnzimmer hat oder nur einen Bildschirm braucht.
Aber für mich, mit mehr als nur einer Nuklearen Rechneranlage und zwar nicht nur im Keller, macht das wenig Sinn.
Wer keine Kabel siehen kann oder Bohren darf, kommt damit bestimmt klar, also mit Powerline & co.

Da Standard ja langweilig ist hier die eigendliche Headline:
Wie kommt der Hitman von Kassel nach Frankfurt?

A-Ende:
DTAG VDSL 100/40 MBit/s | eigenbau Router | VPN Gateway
Intel E3-1231v3 | 32G ECC | GTX 1060 6G | 10G uplink (dafür unerheblich aber egal)

B-Ende:
UM Office Internet 150/10 MBit/s (ich brauch halt v4) | eigenbau Router | VPN Gateway
Steam Link

Und hier das Ergebnis:

[EN] Replace battery by yourself on a APC BR900G

In my last post, I’ve why you should give your UPS some new batterys.
However, it doesn’t always have to be the original.
That’s why I disassembled the „old“ battery and took a look inside.
As you can see, the battery pack consists of two 12V/7Ah batteries, which are interconnected via a midplane. With some duct tape you can simply replace them yourself.

The batteries have these specs:
Voltage: 12V
Capacity: 7Ah (C20)
Connection: Faston 250 – 6,3mm
Length: 151mm
Width: 65mm
Height: 94mm (block only) / 97,5mm (with connectors)

Akku selber ersetzen BR900G

Im letzten Beitrag habe ich dargestellt, warum man seiner USV einen neuen Akku verpassen sollte.
Jedoch muss es nicht immer gleich das Original sein wie ich es gemacht habe.
Daher habe ich den „alten“ Akku mal zerlegt und mir den Aufbau angesehen.
Wie man sieht besteht das Akkupack aus zwei 12V/7Ah Akkus, die über eine Midplane zusammengeschaltet werden. Mit etwas Klebeband kann man diese dann einfach selbst ersetzen.

Die Akkus haben folgende Daten:
Spannung: 12V
Kapazität: 7Ah (C20)
Anschluss: Faston 250 – 6,3mm
Länge: 151mm
Breite: 65mm
Höhe: 94mm (nur Block) / 97,5mm (mit Anschlüssen)

[EN] 4 years old APC Back UPS PRO USV 900VA (BR900G-GR)

On November 29,2013 I had finally bought a UPS. Previously, my first server (Core2Quad) had been in continuous operation for 4 years, with only two interruptions due to a power failure. However, this was twice too much for me, especially since the Intel „fake“ RAID didn’t want to get into gear again and again. This was especially when I was at school or at work and had to retrieve data for the training.
IT problems always arise when you can use them least.
So server, switch & router to the UPS and go. I hadn’t considered other factors like temperature at that time, because everything was in the attic, so it wasn’t „too cold / too warm“ or also: something between 14°-36°C – is already working….
A year ago, the UPS then migrated to the living area, where I had to switch it more often. In this case, the battery level usually dropped directly to 40% and then ran a little bit. (see measurement results)
So we needed a new battery and we all know where to get RBC123 (please use preferred suppliers here).
APC promises the following values ex works:

Load Runtime
540W (100%) 5m
270W (50%) 16m
Expected battery life 3-5 years

This improved the runtime accordingly.
Measurement results:
old battery

Load Expected runtime real runtime
218W 23m 6:22m
383W 0m 2:26m

new battery

Load Expected runtime real runtime
216W 23m 20:28m
387W 2m 7:10m

I have to say that I don’t have the UPS on my PC, so I didn’t tell her that she got new batteries.